Schlagwort-Archiv: Mediator(in)

+ Fallbeispiel Erbstreit – Die Aufgabe einer Mediatorin +

Ein üblicher Fall: Eine Erbengemeinschaft befindet sich im Interessenkonflikt.

Frau XXX ist verstorben und hinterlässt Ihren drei Kindern ein Haus. Der älteste Sohn will verkaufen, die Tochter hingegen, möchte mit ihrer Familie das Haus selbst beziehen und der jüngste Sohn möchte eigentlich nur den höchsten Gewinn erzielen.

Um einen teuren Gerichtsstreit zu vermeiden, wenden die Geschwister sich an mich.         Als Mediatorin höre ich mir alle Positionen an und versuche mit allen, in mehreren ausführlichen Gesprächen, eine Lösung zu finden. Im Vordergrund steht hier nicht die Immobilie, sondern die Menschen und ihre Beziehung untereinander.

In den Gesprächen stellt sich heraus:

  • Der älteste Bruder hat sehr mit dem Verlust der Mutter zu kämpfen und wünscht sich einen Neuanfang, weshalb er das Haus verkaufen möchte.
  • Für die Schwester hat das Haus einen hohen emotionalen Wert, da sie viele Erinnerungen mit diesem Ort verbindet.
  • Der jüngste Bruder fühlt sich bedrängt. Er steht zwischen seinen Geschwistern und wünscht sich einfach wieder eine harmonische Beziehung zwischen Schwester und Bruder zu haben.
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Der Streit geht allen Geschwistern nahe und nun haben sie eine andere Sicht auf die Dinge, weil sie die Position des jeweils anderen besser verstehen.

Die Schwester stellt fest, dass ihre Erinnerungen nicht an ein Objekt gebunden sind und wie schön es ist, mit ihren Brüdern in Erinnerungen zu schwelgen. Die Geschwister einigen sich, das Elternhaus zu verkaufen und dank dem tollen Verkaufspreis, kann die Schwester ein schönes Einfamilienhaus finanzieren.

Als Mediatorin diene ich den beteiligten Personen als Brille. Ich bin der neutrale Filter, der ihnen eine neue Sichtweise bietet. Gleichzeitig bin ich ein Sprachrohr, sodass alle Wünsche und Sorgen gehört werden.

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, deshalb gebe ich in einzelnen Gesprächen den Anreiz, noch einmal Abstand zum Konflikt zu nehmen, die Gedanken zu ordnen und mit ruhigem Gemüt in eine neue Gesprächsrunde zu starten.

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+ Keine Panik – Was man tun kann, bevor man den Kopf in den Sand steckt +

Zwischen Mieter und Vermieter kommt es häufiger zu Konflikten, wie manch einer annehmen möchte. Gerade bei jungen Menschen, die sich auf ihre erste eigene Wohnung gefreut haben, kommt beim ersten Konflikt mit dem Vermieter Panik auf. Die schönste Zeit kann so für manchen zu einem Horrortrip werden.

Wichtig: Ruhe bewahren! Verpasste Absprachen, die zu einer kleinen Zickerei führen, sind noch kein Weltuntergang. Es gibt nichts, was man in einem ruhigen Gespräch nicht klären kann.

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Außerdem müssen sich auch Mieter und Vermieter aufeinander einstellen. Genaue Regeln sind zwar meistens schon im Mietvertrag definiert, es schadet jedoch nicht noch einmal nachzufragen was man kann, was man darf und was man muss. So kann man Konflikte vermeiden.

Und sollte es doch zu einem größeren Streit führen: Stecken sie nicht den Kopf in den Sand! Versuchen Sie nicht, den Konflikt auszusitzen. Das führt nur zu gegenseitiger Frustration und wirkt sich negativ auf das Privatleben aus.

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Suchen Sie Hilfe bei einem professionellen Konflikt-Coach – einem/einer Mediator/in. Ersparen Sie sich Stress und schlechte Erfahrungen.

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