+ Wie man „Fogging“ vermeidet +

Gerade umgezogen und die Wände frisch gestrichen, da treten schon nach wenigen Tagen unschöne, schwarze Schlieren an den Wänden auf. Was ist passiert? Ist das Schimmel? Was kann man tun?

Zu erst einmal kann man beruhigt sein: Gesundheitsschädlich ist dieses Phänomen nicht. Auch als „Fogging“ bekannt, sind die schwarzen Schlieren vorallem in der kälteren Jahreszeit in gut isolierten Wohnungen zu finden. Warum?

Manche Farben enthalten Weichmacher. Beim Trocknungsvorgang verdunsten die Komponenten der Weichmacher, doch dieses sehr langsam. Bei schlechter Durchlüftung und gleichzeitig starkem Heizen, steigt die Menge an Staub und Rußpartikeln in der Luft an. Diese verbinden sich mit den langsam verdunstenden Weichmachern und bilden eine graue klebrige Schliere an der Wandoberfläche.

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Die Maßnahmen, die man gegen Fogging ergreifen kann sind simpel. Regelmäßiges Lüften, Staubsaugen und Durchheizen hilft. Wichtig: lieber mehrere Male stoßlüften, als über längere Zeit den Raum auskühlen lassen, denn kalte Zimmerwände lassen Feuchtigkeit kondensieren und begünstigen den Effekt des Foggings.

Andernfalls sollte man einfach auf die richtige Farbwahl achten und das Kleingedruckte lesen. „weichmacherfrei“ oder „emissionsminimiert“ sind Schlagworte, die man auf der Verpackung lesen möchte.

Selbstverständlich ist der Ärger groß, wenn solche hässlichen grauen Schleier an frisch gestrichenen Wänden auftreten, aber nun wissen Sie, wie man Fogging vermeidet und wie man dem vorbeugen kann.

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