+ „Home Staging“- Was ist das überhaupt? (1) +

Ob als Makler oder auch als Käufer. Immer öfter begegnet man dem Begriff „Home Staging“, doch was ist damit eigentlich gemeint? Ziel des „Home Staging“ ist, die Vermarktungszeit einer Immobilie deutlich zu verkürzen, indem man sie in den perfekten Verkaufszustand versetzt. Dies geschieht durch die optimale Inszenierung des Objekts, womit man zudem auch den bestmöglichen Verkaufspreis erzielt.

Ursprünglich kommt das „Home Staging“ aus den USA und wurde dort bereits seit Anfang der siebziger Jahre zur optischen Aufwertung einer Immobilie genutzt. Auch in Skandinavien ist es bereits ein sehr anerkanntes Verfahren, während die erste Agentur in Deutschland erst im Jahr 2006 gegründet wurde. „Home Staging“ muss für den Käufer übrigens kein Grund sein, um misstrauisch zu werden. Solange sich der Käufer über die eigenen Wünsche und sein Budget im Klaren ist und den Wert einer Immobilie prüfen lässt, gibt es keinen Grund zur Sorge. Denn beim Immobilienverkauf ist es strengstens verboten, existierende Schäden zu vertuschen oder zu verschweigen.

Hebisch Immobilien

Beim „Home Staging“ unterscheidet man zwischen zwei Arten: Entweder die Immobilie ist bewohnt oder sie ist unbewohnt. Bei bewohnten Immobilien sind die Räume oft zu voll gestellt, weshalb das Augenmerkmal des „Home Staging“ hier eher auf dem Ausräumen und Entpersonalisieren der Räume liegt. Damit ist gemeint, dass eine neutrale Raumstruktur und eine ansprechende Atmosphäre geschaffen wird, um eine breitere Käuferschicht anzusprechen. Zusätzlich wird den Interessen so ermöglicht, sich schon im Vorhinein das eigene Zuhause bildlich vorzustellen.

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Den Beruf des „Home Stagers“ kann übrigens jeder ausüben, da es hierfür keine geschützte Berufsbezeichnung gibt, doch man sollte die passenden Fähigkeiten dafür mitbringen. Neben einem Gefühl für Farben und Proportionen sollte man auch gut improvisieren können, da man sich immer wieder auf neue Situationen einstellen muss. Wer selbst einen „Home Stager“ sucht sollte darauf achten, dass ihm ein detailliertes Angebot gemacht wird, in dem Kosten und Leistungen genau dargelegt werden und bestenfalls auch einzelne Module weggelassen werden können. Um einen ersten Eindruck zu bekommen, sollten sie sich vorab ein Portfolio zu dessen Arbeit anschauen.

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