Immobilien-Profi-Tipp: Telefonkontakt – Fragen der Interessenten

Eine der ersten Fragen des Kaufinteressenten am Telefon ist, wo sich die Immobilie denn genau befindet. Als Verkäufer geben Sie hier natürlich bereitwillig Auskunft. Nun folgen eventuell Fragen zu weiteren Details, wie zum Beispiel Baujahr, Wohnfläche, Grundstücksgröße etc. … Eine der nächsten Fragen ist, wann eine Besichtigung möglich ist.

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Terminvereinbarung

Legen Sie die Besichtigungstermine fest! Sie wissen, zu welcher Tageszeit sich ihre Immobilie von ihrer besten Seite zeigt. Berücksichtigen Sie aber, dass viele Berufstätige nicht unter der Woche kommen können. Halten Sie daher auch Termine am Wochenende bereit. Wenn Sie auf diese Weise vorgehen, dann kommt es auch nicht zu der Situation, dass Sie am Telefon laut überlegen, wann Sie nicht zuhause sind. So bekommt ein Anrufer mit unlauteren Absichten keinen Hinweis darauf, wann Ihre Immobilie leer steht.

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Naturgemäß hat ein Interessent viele Fragen zu Ihrer Immobilie.

Sie sollten diese Fragen wahrheitsgemäß beantworten, um sich vor negativen Folgen zu schützen. Fragen zu technischen Details können Sie gut mit Rechnungen zu Erneuerungen oder mit Messprotokollen der letzten Wartung untermauern.

Gerade bei älteren Objekten haben Sie aber häufig keine genaueren Informationen über Bauart und Ausführung. Machen Sie dann auch keine Aussagen, über die Sie nicht sicher sind. Bedenken Sie: Sie sind für alle Aussagen, die Sie bezüglich eines Objektes machen, persönlich haftbar!

Auch zur Umgebung, zur Nachbarschaft und zu persönlichen Motiven für den Verkauf werden Ihnen häufig Fragen gestellt werden. Hier müssen Sie abwägen, welche Antworten Sie geben möchten. Ihre persönlichen Gründe für den Verkauf sind Ihre Privatangelegenheit. Das müssen Sie dem Interessenten nicht offen legen. Allerdings gewinnt Ihr Besucher leicht den Eindruck, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht, wenn ihm Antworten verweigert werden. Wägen Sie daher ab, ob Sie nicht mit offenen Karten spielen wollen, auch was Ihre persönlichen Motive angeht.

Die Fragen zur Nachbarschaft sind ebenfalls heikel, weil es um persönliche Beziehungen geht. Beschränken Sie am Besten Ihre Aussagen darauf, zum Beispiel zu sagen: „Im Nachbarhaus wohnt eine junge Familie mit zwei Kindern.“ Wenn Sie ein gutes Verhältnis zu Ihren Nachbarn haben, erzählen Sie dies ruhig. Erwecken Sie aber nicht den Eindruck, die ganze Nachbarschaft sei „eine große Familie“. Falls der Kaufinteressent auf Abstand bedacht ist, kann das, was für Sie positiv ist, für ihn negativ sein.

Achtung:

Geben Sie immer so leichtfertig fremden Personen Ihre private Adresse und verraten gutgläubig, wann Sie nicht zuhause sind? Sicherlich haben die wenigsten Anrufer negative Absichten. Dieser Hinweis soll lediglich darauf aufmerksam machen, dass eine gewisse Vorsicht geboten ist und Sie sich darauf vorbereiten müssen, wie Sie die Fragen, die man Ihnen stellen wird, beantworten.

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